Neben der Preisübergabe gab es im Museum jede Menge über
die wechselvolle Geschichte des Eisenacher Automobilbaus zu erfahren.
Eisenach kann auf eine mehr als 100 jährige Geschichte im
Automobilbau zurückschauen. 1896 wurde die "Fahrzeugfabrik
Eisenach" gegründet.
Von 1904 bis 1928 baute man die DIXI. Ab 1928, nach der Übernahme
durch die Bayrischen Motoren Werke, die bis dahin ausschließlich
Motorräder und Flugmotoren gebaut hatten, wurden die ersten
BMWs in Eisenach gefertigt.
Nach dem Krieg ging der Betrieb 1952 in das Volkseigentum der
DDR über und nannte sich dann VEB IFA.
Der Wartburg 311 wurde zunächst im Geheimen, d.h. ohne Zustimmeung
des ZKs der SED entwickelt. 1955 ging das Modell in Produktion
und noch im selben Jahr wurde die "1. Rallye Wartburg"
mit internationaler Beteiligung bestritten.